Ich.
Auf dieser einen Welt bin ich zu Hause. Sie ist mein daheim. Hier sind mein Bruder Baum und meine Schwester Mond. Ich halte sie in meinen Armen und spüre ihren Puls. Und auf einmal fallen die Sterne vom Himmel und ich weiss es ist wahr. Am Strassenrand entdecke ich den Fuchs. Einen Moment kreuzen sich unsere Blicke und wir beide wissen. Ich begegne einem weiteren Fuchs und zwei Rehen, ein grosses und ein kleines. Obschon ich ihre Seelen nicht sehen kann, spüre ich sie. Wir sind. Wir horchen auf als die Himmelskörper sich plötzlich ihren dauerhaften Bildern entledigen.
Die Schilder und Lichter, die Planken und Streifen, die Geräusche und Farben ziehen an mir vorbei wie eine gewobene Kulisse. Ich schwitze am ganzen Körper, doch verweise den Impuls mir über die Stirn zu wischen. So nahe bin ich. Ich brauche mich nicht zu bemühen, so fern sind für einmal meine Zweifel. Sachte fühlen meine Fingerspitzen der rauen Kleidung entlang, die meinen Bruder umhüllt und ich frage mich leise, was Bäume wohl träumen. Ich küsse die Erde und die Sonne während das Universum sich an mich schmiegt und ich die Endlichkeit annehme.
Ich bin widersinnig und möchte nicht anders sein, nicht Rolle oder Beruf, nicht Pflicht oder Busse, nicht Sünde oder Erwartung, einfach sein, weil ich die Gesamtheit als Kleinster aller Teile ergänze und mich damit begnüge. Hierin schöpfe ich Kraft, im Verbund des Unbeschreiblichen, wo ich Baum und Fuchs, Stern und Reh, schwarz und weiss, alles und nichts bin. Und wenn eines Tages sich Michener von der Welt und der Galaxie verabschiedet, so werde auch ich eines Tages auf diese Seelenbilder zurückblicken, die in meinem eingeschränkten Vorstellungsvermögen unsere irdische Existenz überdauern.