Nicht viel. Nicht wenig. Was gibt es noch zu sagen? Manche gehen durch das ihre Leben ohne sich dessen bewusst zu sein. Manche haben Glück. Manche stehen am Ufer, sehen im See ein Meer, sehen wie sich das gekrümmte, gegenüberliegende Ufer zu scheinbaren Inseln formt. Die Sturmlichter derweil entgegen dem aufbrausenden Wind im Takt vor sich her blinken. Äussere Unruhe, innere Klarheit. Äussere Ruhe, innere Vernebelung. Was wohl die anderen denken?
Loslassen – der Sprung ins Wasser. Die Strassen sich verengen, zu Furchen werden, die Häuser trennen, so klein nun die Menschen, die zurückbleiben, es wird stiller, still. Und, wie er einst erzählte, stets geradeaus schwamm, der Boden unter seinen Füssen wich und ihm die Angst über die Haut fuhr, ihn streichelte. Doch er liess von ihr ab, glitt weiter über die geschlossenen Tropfen des Meeres. Immer zu, selig im Vertrauen, dass er ja schwimmen kann! Das die Tiefen sein mögen, doch fütterte er diese Gedanken nicht, liess die Tiefe Tiefe sein und schwamm weiter. Ho, du lieber, vertrauender Schwimmer!
Ich löse mich: los; auf; allmählich. Die Gewissheit, dass es in jedem Leben möglich ist.