
{"id":162,"date":"2017-05-30T21:08:40","date_gmt":"2017-05-30T21:08:40","guid":{"rendered":"http:\/\/atehundred.ch\/?p=162"},"modified":"2017-05-31T13:34:07","modified_gmt":"2017-05-31T13:34:07","slug":"weg-und-beginn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/atehundred.ch\/?p=162","title":{"rendered":"Weg und Beginn"},"content":{"rendered":"<p>Der Schweiss, diese dr\u00fcckende W\u00e4rme von Innen, die Ellen hoch bis in die einzelnen Fingerspitzen. Klebrige Unterarme, und ein zarter Atem, der Momente verr\u00fcckt. Der altbekannte, wiederkehrende Schauder, obschon es nicht friert, obschon. Grundlos. Sinn.<\/p>\n<p>Was ist das f\u00fcr ein Leben? Ein Kind fragte einst: &#8222;warum gibt es Menschen?&#8220;. Wir beide wissen es nicht. Nicht die Nacht noch der Tag, blau im Sturm, der \u00fcber die Bergwipfel fegt, dort ein Regenschauer, da ein Blitz, weit, weit die Sonne verbrannt. Was das Gelebte, was das Ungelebte? Ein Donner raunt \u00fcber die d\u00fcnne Schale, die mich umgibt. Was T\u00e4uschung, Fehlleitung, vorbei, ich sehe verschwommen die roten Blenden, ziehen um die Kurve, verblassen. Welchen Kurven ich wohl ausgesetzt war, sie mir aufsetzte wie Leitplanken, weil ich scheinbar\u00a0nicht anders konnte, wusste?<\/p>\n<p>Schuld zerfliesst; Verantwortung in den Riemen, die \u00fcber meinen R\u00fccken fahren. Mut Verantwortung zu leben. Mut zu leben. Mut, etwas Bisheriges umzust\u00fclpen, verkehrt zu tragen, zuzugehen, den Blitz zu f\u00fchlen, wie er den Raum durchtrennt, die blinden \u00c4ste in schweigender N\u00e4he an die Handinnenfl\u00e4che schmiegen lassen, und mit jedem weiteren Schritt\u00a0den rotgef\u00e4rbten Himmel in tausend Sequenzen, wie ein stetiges Blinzeln angesichts der Wirklichkeit, empfinden.<\/p>\n<p>Die Sicherheit und Kontrolle, und j\u00fcngst die Mutter, die jene Angst erkannte und im Dialog die Flucht ergriff, in Gedanken, Impulsen, tausendfach gelebt. Ja, ich kenne sie. Lasse mich irref\u00fchren, f\u00fchre mich irre, da ist es wieder verr\u00fcckt. Und alles um jenes eine zu vermeiden: die Angst nicht mehr zu sein. Einmal mehr, mein Rot, zuoberst im Ampelschein, rundum Verbote, doch lieber Vorboten, lieber Wegweiser und Fremdenf\u00fchrer durch die Gef\u00fchle hindurch &#8211; &#8222;Leere, Liebe, Bewusstsein&#8220;. Mein Antrieb streicht mir liebevoll \u00fcber meine Haare und fl\u00fcstert in mein Ohr, Worte, die nur ich verstehen kann, l\u00e4sst Fingerkuppen Haut ber\u00fchren, die nur ich sp\u00fcren kann, und l\u00e4sst Verbundenheit in Licht und Schatten gewahr sein, wie nur ich es f\u00fchlen kann. Verbunden mit. Hallo.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Schweiss, diese dr\u00fcckende W\u00e4rme von Innen, die Ellen hoch bis in die einzelnen Fingerspitzen. Klebrige Unterarme, und ein zarter Atem, der Momente verr\u00fcckt. Der altbekannte, wiederkehrende Schauder, obschon es nicht friert, obschon. Grundlos. Sinn. Was ist das f\u00fcr ein Leben? Ein Kind fragte einst: &#8222;warum gibt es Menschen?&#8220;. Wir beide wissen es nicht. Nicht die Nacht noch der Tag, blau im Sturm, der \u00fcber die Bergwipfel fegt, dort ein Regenschauer, da ein Blitz, weit, weit die Sonne verbrannt. Was das Gelebte, was das Ungelebte? Ein Donner raunt \u00fcber die d\u00fcnne Schale, die mich umgibt. 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